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"Es ist Neumond, 2. Oktober 1978. Ich spaziere durch den Englischen Garten in München,
um mich von den vielen Besuchern der letzten Tage etwas zu erholen und die innere Ruhe
wiederzuerlangen. Etwas abseits der breiten Spazierwege pflücke ich ein paar kleine, spitzkegelige
Pilze und verzehre sie gleich, ganz frisch, so wie die Natur sie wachsen und gedeihen läßt [...]
Ich bin ganz weit weg und sehe die Sonne und alle Planeten, klar und deutlich, ja ich höre sie,
jeden einzelnen für sich und alle zusammen – und auf einmal erkenne ich die Gesetzmäßigkeit,
die den Tönen zugrunde liegt [...] Sofort greife ich zum Taschenrechner [...] – ich tippe 24 mal 60
mal 60 = 1/x mal 2 mal 2 mal 2 mal 2 mal 2 mal 2 mal 2 mal 2 mal 2 mal 2 mal 2 mal 2 mal 2
mal 2 mal 2 mal 2 mal 2 mal 2 mal 2 mal 2 mal 2 mal 2 mal 2 mal 2 = und lese 194,1807407..."
(Zitat Hans Cousto: Beschreibung seiner Eingebung der kosmischen Oktave-Formel)
Die Grundannahme, dass der Kosmos – unser Universum – harmonisch "klingt", bestand bereits zu Zeiten der Antike. Man ging mit der Theorie der "Sphärenharmonie bzw. Sphärenmusik" also bereits damals von einem mathematisch geordneten und zahlenmäßig ergründbaren System aus.
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Ob Pythagoras, Platon oder Johannes Kepler: Seit damals beschäftigen sich zahlreiche WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen mit der Betrachtung des Universums und dessen Analogie zu Musik, Mathematik u.s.w.
Johannes Kepler gelang zwar Anfang des 17.ten Jahrhunderts eine Strukturierung der zueinander ins Verhältnis gesetzten Planetenbahn Geschwindigkeiten und den Intervallen, aber er kam in Bezug auf den Grundton dieses Systems nicht weiter. Der entscheidende Durchbruch hierzu gelang dem Schweizer Mathematiker und Musikwissenschaftler Hans Cousto.
Als dieser am 02.10.1978 am Ufer eines Baches im Englischen Garten in München – nach Verzehr einiger „spitzkegeliger Pilze“ – „wie vom Blitz getroffen“ aus einer meditativen Vision der harmonischen Gesetzmäßigkeiten gerissen wird, berechnet er über Oktavierung der 24 Stunden Frequenz des Erdtages ein "g". |
Ohne diese enorme Vorarbeit von MathematikerInnen und MusikwissenschaftlerInnen wären "kosmisch gestimmte Arbeiten" wie die tOM Sonnentrommler-Projekte nicht möglich geworden. Daher – insbesondere an Hans Cousto und den spitzkegeligen Pilzgeist – mein allerherzlichster Dank!
Vortragsfilm: "Die Kosmische Oktave und Ihr Einfluß auf uns"
Hier der Link zu einem hervorragenden Vortrag von Hans Cousto über "Die Kosmische Oktave und Ihr Einfluß auf uns". Hans Cousto referierte bei diesen bebilderten Vortrag über die Kosmische Oktave als universelles Bindeglied zwischen Mikro- und Makrokosmos und Schlüssel zur musikalischer Umsetzung naturgegebener Rhythmen. Der Vortrag fand am 22.04.2010 im Kultur- und Tagungszentrum Murnau, Deutschland statt und bietet einen umfassenden Einblick in die mathematischen und physikalischen Grundlagen der "Kosmischen Oktave" - und damit auch in das "stimmungstechnische Herz" der tOM Sonnentrommler-Produktionen.
Link zur Hans Cousto Biografie auf Fritz Dobretzbergers Website "www.Planetware.de"
Link zur Petition "Öffentliche Würdigung für Hans Cousto" auf der Website "www.Friedenswarte.de"
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